

30/07/10
Muss ja! So, Herrschaften, nachdem ich mich in den letzten Wochen ausschließlich durch Mätzchen auf meiner facebook-Seite bemerkbar gemacht habe, ist es mir endlich gelungen, der Netzelfe meines Vertrauens (gebenedeit seien ihre Talente) meine neueste Veröffentlichung zukommen zu lassen. Das Cover von "Offenbarungseid" und die dazugehörigen Informationen sind nun also (nur schlappe drei oder vier Monate nach Erscheinen des Kompendiums) auf diesen Seiten einzusehen. Und so sei es mir gestattet, ein paar Worte zu den Gründen zu verlieren, die den Verlag aber auch mich selbst zur Herausgabe der "raren Altlasten" bewogen haben. Es gab nicht wenige Stimmen, die bei meinem letzten Roman (namens "Ackerbau und Unzucht") den "Spirit der frühen Jahre" vermissten. Und das völlig zurecht. Denn dem "Spirit der frühen Jahre" galt es einfach mal gehörig in den Arsch zu treten. Herausgekommen ist mit "Unzucht" dabei ein Roman, der nicht ganz so trostlos geworden ist wie beabsichtigt, aber immerhin noch trostlos genug, um mich in Hochstimmung zu versetzen. Darauf einen Dujardin! Denn nichts gilt es schärfer zu bekämpfen als die ewige Wiederkehr des Immergleichen. Gleichzeitig heißt es aber auch, all jenen Labsal und Erbauung zu spenden, die da ihre Mehrwegflaschensammlung mit einer ganz anderen Erwartungshaltung in die Buchläden getragen hatten. Für diese geprellten Christenmenschen sollte "Offenbarungseid", dessen Inhalt sich nahezu vollständig aus alten, uralten und völlig antiquierten Schriften zusammensetzt, das rechte Trostpflaster darstellen. Und damit voran, voran zu neuen Taten ...
30/03/10
Am 25.03.2010 ist mit Fred Udo Führer einer meiner besten Freunde verstorben. Warum ich das hier schreibe? Erstens war Fred alias Mettmann das Vorbild für eine Figur, die einige meiner älteren Kurzgeschichten bevölkert. Zweitens fühle ich mich seit seinem Tod derart leer, dass ich bis auf Weiteres auf Einträge auf dieser Seite verzichten werde. Stattdessen werde ich mir in den nächsten Wochen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln "die hirneigene Festplatte löschen" (wie Fred es ausgedrückt hätte). Sollte ich in diesem Zeitraum mir bekannte oder unbekannte Personen im Vollrausch vor den Kopf stoßen, möchte ich hier und heute schon mal in aller Form um Entschuldigung bitten.
25/01/10
Hohe Zeit, an dieser Stelle ein paar Worte zum Auftritt in Dortmund zu verlieren. Denn schön war's da, im FZW (auch wenn der Laden auf den ersten Blick gar nicht so einladend wirken wollte) und so wäre nicht nur eine ausschweifende Aftershow-Orgie angemessen gewesen, sondern auch ein durchaus längeres Programm. Dass es nicht dazu kam, ist höchst bedauerlich, aber an eben diesem Abend lagen "zwingende private Gründe" vor (um hier mal Verona Pooth zu zitieren), die es unerlässlich machten, so schnell wie möglich nach Hamburg zurück zu fahren. Sollte ich in diesem Leben nochmals in Dortmund gastieren, lese ich - und das sei hiermit versprochen - so lange, bis der (Lungen)Arzt kommt.
06/01/10
Aufräumen ist nicht nur der Titel eines grandiosen Romans aus der Feder meines geschätzten Kollegen Franz Dobler (Link), sondern auch das Gebot der Stunde. Und so habe ich diese Rubrik heute auf den Knien entrümpelt und gebohnert, damit sie sich fürderhin wieder mit REGELMÄSSIGEN Beiträgen füllen möge - wobei sich über den Ausdruck "regelmäßig" natürlich trefflich streiten lässt. Und damit euch allen, die ihr hier regelmäßig eure Vorurteile in Sachen "die nachlässige Lebensführung der kulturellen C-Klasse" überprüfen dürft, ein OFFensives neues Jahrzehnt.